Sie oder Ihr Kind haben Schwierigkeiten sich zu konzentrieren?
Sie schweifen ständig mit den Gedanken ab?
Was hilft bei Konzentrationsproblemen.
Eine Studie bringt das Ergebnis. Lesen Sie hier mehr.
Bewegung hilft Kindern bei allen Lernprozessen. Das bestätigt eine Studie der Universität Basel von 2009. Innerhalb der Studie wurden 16 Schulklassen mit insgesamt 540 Schülern untersucht.
In dem mehrere Sinneskanäle genutzt werden, werden beide Gehirnhälften gleichzeitig genutzt und trainiert. So z.B. wenn ein Erstklässler einen neuen Buchstaben hört, sieht und auf einem Seil läuft.
Wie allseits bekannt ist führt körperliche Aktivität zu einer verbesserten Sauerstoff- und Zuckerversorgung des Gehirns. Dadurch werden die Synapsenbildung sowie die Neubildung von Neuronen angeregt und der Endorphinspiegel steigt. Die Studie konnte bei Schulklassen, in denen sich die Kinder regelmäßig und vielseitig bewegen, positive Auswirkungen auf das Lernen feststellen:
- Steigerung der Leistungsfähigkeit
- Steigerung der Belastbarkeit
- Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit
- verbesserte Merkkapazität
- erhöhte Lernfreude
- Steigerung der Motivation
Soweit zur Theorie. Nun muss die Praxis noch „nachziehen". Das heißt, dass der Schulalltag sich ändern müsste, wollte man von diesen positiven Erkenntnissen profitieren. Aber gerade Grundschulkinder sitzen beim Lernen und auch beim Spielen fast den ganzen Tag. Und dieser Bewegungsmangel führt dann zu Konzentrationsschwierigkeiten.
So lange die Schulen Ihr Unterrichtskonzept nicht umstellen ist es an Ihnen Ihren Kindern zumindest zu Hause zu ermöglichen „angenehmer" zu lernen. Und ganz wichtig: Was für Kinder gut ist und gilt, ist auch für Erwachsene gut. Denn auch wenn Sie studieren oder sich in einer Weiterbildung befinden sollten Sie sich das Ergebnis der Studie zu nutzen machen. So hilft es vielen beim Lesen von Texten zu laufen, sich die Texte vielleicht auch dabei laut vorzulesen (je mehr Sinne Sie einbeziehen, desto besser). Es gibt auch Menschen die sitzen lernend auf dem Boden und wippen von vorne nach hinten. Wieder andere lernen in einem Schaukelstuhl oder einer Hängematte weil die Bewegung unterstützend wirkt. Ganz wichtig: beachten Sie, welcher Lerntyp Sie sind und beziehen Sie zusätzlich etwas Bewegung mit ein. Auf jeden Fall in den Lernpausen sollten Sie sich kurz die Beine vertreten. Am besten an der frischen Luft.




@Nadine_Gruening auf Twitter