Erfolg beim Lernen: Ihre Komfortzone

Das Erlernen neuer Fähigkeiten wirkt oftmals etwas "unbequem". So auch die Beschäftigung mit Lerntechniken und Arbeitstechniken. Aber warum? Weil wir aus den gewohnten Bahnen "ausbrechen", also unsere Komfortzone verlasen müssen.

Sie lernen immer nur dann hinzu, wenn Sie Ihre Komfortzone verlassen.
Als Beispiel sei die körperliche Fitness genannt. Vielleicht entspricht es Ihrer Komfortzone, mit einem Bier und einer Tüte Chips auf dem Sofa vor dem Fernseher zu liegen. Möchten Sie fit werden, müssen Sie diese Komfortzone jedoch verlassen und zum Beispiel mit dem Joggen beginnen.


Das Verlassen der Komfortzone ist zunächst immer mit unangenehmen Gefühlen verbunden. Denn Ihr limbisches Gehirn sträubt sich gegen jede Veränderung, da Sie eine Bedrohung für das Überleben darstellen könnte.


Ob Sie diesen Schritt dennoch gehen und diese Widerstände überwinden, hängt von Ihrer Motivation ab. Und Ihre Motivation hängt wiederum davon ab, welche Ziele Sie sich gesetzt haben. Sie werden Ihre Komfortzone trotz einiger Widerstände gerne verlassen, wenn lohnenswerte Ziele Sie anspornen.


Jedes Verlassen Ihre Komfortzone hat den Vorteil, dass sie sich ausdehnt. Denn es entstehen neue Verknüpfungen zwischen Ihren Gehirnzellen. Darauf basiert das Lernen. Je mehr Verknüpfungen Sie zwischen Ihren Gehirnzellen gebildet haben, desto mehr Verhaltensweisen stehen Ihnen zur Verfügung. Nach einer gewissen Zeit wird das neue Verhalten innerhalb Ihrer neuen Komfortzone liegen.


Nachdem Sie zwei Wochen jeden Tag zum Joggen gegangen sind, müssen Sie sich dazu nicht mehr überwinden. Es ist zu einer Gewohnheit geworden und liegt nunmehr innerhalb Ihrer Komfortzone.


Ebenso verhält es sich auch, wenn Sie sich neue Lerntechniken aneignen: Ihre Lesefähigkeit trainieren (Speed Reading), sich mit einer effektiven Art des Notizenerstelles beschäftigen (Mind Mapping), Ihren Lerntag gestalten und planen (Zeitmanagement) und sich mit den Themen Konzentration, Motivation, Entspannung und Gedächtnistechniken beschäftigen, um erfolgreich zu lernen.


Am Anfang wird man häufig denken, dass es zu kompliziert und zu zeitaufwendig ist, sich mit diesen Lerntechniken zu beschäftigen. Ja, es ist schade, dass man mit diesen Techniken nicht bereits in der Schule vertraut gemacht wurde. Aber: für ein Umstellen auf ein besseres (also ein effektiveres und ein effizienteres Lernen) ist es nie zu spät. Sie werden die investierte Zeit um ein Vielfaches zurück erhalten.

Akademie Grüning

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