Lernen im Schlaf?

Wie wichtig ist der Schlaf tatsächlich für das Lernen? Lernen im Schlaf: ist das möglich?

Es ist tatsächlich so, dass wir im Schlaf lernen. Warum? Weil der Schlaf nötig ist, damit sich das am Tag Gelernte verfestigen kann und somit anschließend auch zum Abruf zur Verfügung steht.


Es ist also ratsam, am Ende des Tages eine Wiederholung einzuplanen, denn das Gehirn arbeitet auch in der Nacht. Der Schlaf unterteilt sich in eine Folge von Zyklen von etwa 80 Minuten. Ein Zyklus besteht aus 2 Hauptphasen: dem Tiefschlaf und der Zeit in der wir träumen. Vor allem während dieser Traumphase festigen die Gehirnzellen das Gelernte, in dem sie das tagsüber erworbene Wissen einordnen und strukturieren. Diese unbewusste Tätigkeit spielt beim Lernen eine bedeutende Rolle. Die Themen, mit denen wir uns vor dem Einschlafen beschäftigen, werden unsere Träume besonders beeinflussen.

Oftmals wird empfohlen, nachts Endlos-Tonbänder mit Vokabeln oder anderem Lernstoff laufen zu lassen. Natürlich nehmen wir während der Traumphase Geräusche von außen wahr. Oftmals bauen wir diese auch in unsere Träume ein. Solche Kassetten nachts abzuspielen, ist jedoch schädlich. Nicht nur dass Sie vielleicht bald unter Schlafstörungen leiden, sondern diese Kassetten erschweren auch, dass das tagsüber erworbene Wissen nachts integriert wird.

Diese Integration des Wissens, was nachts im Großen geschieht, passiert übrigens tagsüber in den Pausen im Kleinen. Nun wissen Sie auch um die Wichtigkeit von Pausen zwischen den Lernperioden.

Akademie Grüning

Akademie Grüning Tweets

Twitter@Nadine_Gruening auf Twitter

    Aktuelle Einträge

    Schließen