Über Speed Reading / Visual Reading

Unzählige Seminare und Bücher gibt es zum Thema Speed Reading.
Kaum jemandem ist klar, was sich hinter diesem Begriff tatsächlich verbirgt.

Diesem Problem möchten wir Abhilfe schaffen und zusätzlich erläutern, warum wir den Begriff des Visual Reading geprägt haben: Damit Sie nicht nur schneller lesen, sondern ein besseres Verständnis und eine Besserung Erinnerung an das Gelesen haben. Erfahren Sie hier mehr.

Die Technik des Speed Reading wurde in den 70er Jahren von Tony Buzan geprägt. Ihren Ursprung hat diese Technik jedoch bereits im Beginn des 20. Jahrhunderts.


Beim Speed Reading geht es im Wesentlichen darum, Texte schneller zu erfassen. Das Ziel liegt also ganz klar in der Zeitersparnis.


Da wir diesen Begriff missverständlich finden, haben wir den Begriff des Visual Reading geprägt. Unser Hauptaugenmerk liegt auf dem Verständnis und selbstverständlich auf der Erinnerung des Gelesenen. Dass das mit Hilfe oder aufgrund einer schnelleren Lesegeschwindigkeit geschieht und es deshalb auch noch zu einer Zeitersparnis kommt, bezeichnen wir sehr gerne als positiven Nebeneffekt.


Warum eine Beschleunigung der Lesegeschwindigkeit gleichzeitig eine Verbesserung des Verständnisses und eine bessere Erinnerung mit sich bringt, erfahren Sie in diesem Blog.

Wichtig ist uns auch, dass wir nicht den Anspruch erheben irgendetwas neu erfunden zu haben. „Alter Wein in neuen Schläuchen" - das sind Aussagen mancher Kritiker. Sie können sicher sein, dass jeder Gedanke in diesem Blog sicher schon einmal gedacht und auch niedergeschrieben wurde. Auch, wenn nicht alles bis in die heutige Zeit erhalten geblieben ist. Alle wichtigen und praktischen Grundsätze für erfolgreiches Lernen und Lesen waren zum Beispiel schon in den Werken von Aristoteles oder Cicero enthalten. So kann man zum Beispiel in Ciceros Werk „De oratore" („Über den Redner") die Grundlagen über praktische Anwendbarkeit von Mnemotechniken (Gedächtnistechniken) nachlesen.


Getrost kann man also über Autoren lachen die vorgeben, eine Lesetechnik oder eine Lerntechnik erfunden zu haben. Diese sind vielmehr so alt wie die Kulturgeschichte der Menschheit. Als Beispiel sei die Möglichkeit genannt, Informationen radial, von einem Zentralthema ausgehend, anzuordnen. Diese Art der Informationsaufzeichnung konnte man schon zu Zeiten der Höhenmalerei vorfinden. So viele verschiedene Personen sich in der Folgezeit mit dieser Art, Notizen zu erstellen, beschäftigt haben, so viele Namen wurden für diese Form gefunden. Man liest zum Beispiel von Gedankenkarten, Strukturkarten, Brain Maps, Mind Mapping oder auch von Visual Cards. Erfunden hat diese Art des Notizenerstellens jedoch niemand, da es sich dabei um die natürlich Denkart unseres Gehirns handelt.


Bei der Vermittlung von Fähigkeiten kommt es in entscheidender Weise auf die Qualität der „neuen Schläuche" an, in denen der „alte Wein" geliefert wird. Daher ist es auch legitim, die eigene Herangehensweise mit eigenem Namen zu versehen, um sie unterscheidbar zu machen.

Akademie Grüning

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